Sinfonischer Chor

der Singakademie Cottbus e. V.

 

Der Sinfonische Chor ist das Zentrum der Singakademie. Den künstlerischen Schwerpunkt bildet die Erarbeitung und Aufführung großer chorsinfonischer Werke. Seit 1991 hat Chordirektor Christian Möbius die künstlerische Leitung inne und führte den Chor kontinuierlich zu qualitativ höheren Aufgaben.

Gefeierte Aufführungen anspruchsvoller Werke wie das „Requiem“ von Guiseppe Verdi und „Die Jahreszeiten“ von Joseph Haydn ermutigten zu Projekten, die im Cottbuser Konzertleben mit Werken französischer Romantik, z.B. dem Oratorio de Noël von Camille Saint-Saëns, neue Akzente setzten und neue Publikumsschichten für Chorsinfonik erschloss. Inzwischen legendär war dabei die feuerwerksinszenierte „Carmina Burana“ zur BUGA ’95 mit über 10.000 Zuschauern.

Weitere Höhepunkte mit einem begeisterten Publikum hatte der Sinfonische Chor u.a. mit modernen Chorwerken, die in Cottbus bis dahin noch nicht aufgeführt wurden. Andrew Lloyd Webbers „Requiem“ im Jahre 1999 folgten „Jesus Christ Superstar“ (semiszenisch und in Deutsch), Leonhard Bernsteins „Chichester Psalms“ und „Mass“, Paul McCartneys „Liverpool Oratorio“, John Rutters „Magnificat“ und seine bewegende „Mass of the children“ sowie Händels „Messias“ in Bernd Wefelmeyers Rock-Adaption. Besondere Aufmerksamkeit erreichte der Chor mit der Aufführung der „Misa Tango“ von Luis Bacalov in Cottbus und zum VDKC-Chorfest 2008 in Kassel. Auf besondere Weise beeindruckend waren Karl Jenkins „Stabat Mater“ 2010 und John Rutters „Requiem“ bei den Gedenk-Konzerten im Bahnhofsgebäude anlässlich des Jahrestages der Bombardierung von Cottbus. Herausforderungen bestand der Chor mit den Aufführungen der „Psalmsinfonie“ von Igor Stravinsky 2012 und Benjamin Brittens „War Requiem“ 2016.

Werke wie Beethovens 9., Mendelssohns „Elias“, die Mahler-Sinfonien Nr. 2 (Auferstehung), Nr. 3 (Das Irdische und das Ewige) sowie Nr. 8 (Sinfonie der Tausend) oder „Der Rose Pilgerfahrt“ von Robert Schumann gehören ebenfalls zum Repertoire des Sinfonischen Chores.

Interessante Aufgaben ergeben sich für den Chor auch bei den Theater-Weihnachts-Programmen, Konzerten des Philharmonischen Orchesters (z.B. der „Cavalleria Rusticana“ von Pietro Mascagni) oder – unzweifelhaft ein besonderes Erlebnis – bei der Mitwirkung an der Inszenierung der Freiheits-Oper „Fidelio“ im ehemaligen Zuchthaus Cottbus.

Auch der Spaß kommt nicht zu kurz: der Neujahrsempfang, das Sommerfest und gesellige Abende an den Chorwochenenden runden das Chorleben ab.

Die Konzerte des Sinfonischen Chores finden in der Regel gemeinsam mit Solisten und dem Philharmonischen Orchester des Staatstheaters Cottbus überwiegend im Großen Haus des Staatstheaters statt.

Geprobt wird jeden Montag gemeinsam und einmal monatlich am Mittwoch in der Stimmgruppe, jeweils von 19:30 – 21:30 Uhr im Probenzentrum des Staatstheaters, Lausitzer Straße 33.

Intensiv-Proben (Wochenende) werden zwei- bis dreimal im Jahr durchgeführt. In der Theater-Sommerpause finden keine regelmäßigen Chorproben statt.